Naturnahes Lernen

Im Sächsischen Lehrplan heißt es unter „Ziele und Aufgaben der Grundschule“ (2004/2009):

„Die Schüler erleben die Vielfalt und Einzigartigkeit der Natur, entwickeln ein Gefühl für deren Schönheit sowie für die Notwendigkeit eines sorgsamen Umgangs mit der Umwelt.“

Naturnahes Lernen heißt für uns, den Kindern am natürlichen Objekt Wissen zu vermitteln und Naturerfahrungen zu ermöglichen. Die regelmäßigen Lernzeiten im Schulgarten und verschiedene Ausflüge an außerschulische Lernorte (z.B. zur Auwaldstation Lützschena, in den Zoo, u.a.) bieten unseren Schülern Gelegenheit für vielfältige Naturbegegnungen und ökologisches Lernen mit allen Sinnen.

Schulgarten

Seit dem Frühjahr 2017 nutzt unsere Schule 5 ehemalige Kleingärten im Kleingartenverein „Am Rietzschkestrand“ mit einer Fläche von insgesamt etwa 1000 qm unter der Leitung von Frau Riedel und Frau Rauner als Schulgarten. Bei mehreren tatkräftigen Garteneinsätzen durch Eltern und Lehrer wurden bisher mehrere Hütten abgerissen, viele Container mit Müll und Schutt abtransportiert, Beetumrandungen gebaut, Wege angelegt und vieles mehr. In einer Hütte, die als Schulgarten-Klassenzimmer dienen soll, wurden die Wände rausgenommen. Sie soll mit Mobiliar bestückt werden und es soll in Zukunft noch Wasser und Strom verlegt werden. Ziel ist es, den Kindern die Zusammenhänge und Kreisläufe in einem ökologischen Garten erfahrbar zu machen und nahezubringen. Jede Klasse verbringt derzeit 4 Unterrichtsstun­den im Monat im Schulgarten.

Impressionen aus unserem Schulgarten:

Die erste Ernte im Schuljahr 2018/2019: Zwiebeln und Radieschen default alt. text